Dem Flickwerk ein Ende setzen

Schluss mit der Holperpiste

Im nächsten Jahr werden sowohl die Stefanienstraße wie auch die Josef-Weigl-Straße und das Unterfeld saniert. Darauf einigten sich jetzt die Mitglieder des Bau- und Werkausschusses.

Schon seit Jahren ist die Stefanienstraße zwischen der Gleißentalstraße und Am Rain eine Holperpiste für Fahrrad- und Autofahrer, zudem gibt es keinen Gehweg für Fußgänger. Nun soll Abhilfe geschaffen werden. In zeitlicher Abstimmung mit den anstehenden Verlegungen der Fernwärmeleitungen wird das Straßenstück wieder auf Vordermann gebracht. Neben einem einseitigen Gehweg entstehen auch Parkbuchten. Zudem wird die Entwässerung für die Straße neu gemacht, damit in Zukunft keine großen Pfützen mehr entstehen können.

Auch die Josef-Weigl-Straße mit dem daran anschließenden Unterfeld wird im nächsten Jahr erneuert. Dabei standen zunächst verschiedene Varianten zur Debatte, wie die Straße gestaltet werden könnte. In einer Versammlung mit den Anliegern fand die Vorstellung eines einseitigen Gehwegs in dem Bereich, wo beide Straßen aufeinander treffen, die größte Zustimmung. Die weiteren Straßenabschnitte sollten in dieser Variante als sogenannte „Mischverkehrsfläche“ ohne Gehweg bleiben. Dort sollen sich Parkbuchten und seitliche Grünflächen abwechseln. Die Räte sahen jedoch keinen Bedarf für einen Gehweg, da auf der Straße pro Tag nur rund 200 Fahrzeuge unterwegs sind, wobei es sich bei diesen hauptsächlich um die Anwohner selbst handelt. So entschied sich das Gremium mit acht zu einer Gegenstimme dafür, keinen Weg für Fußgänger zu bauen.

Text und Foto: Birgit Davies
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