Nach Kündigung: neue Räume für die VHS

VHS zieht in neue Räume

Nachdem vor einem Monat der VHS Oberhaching unerwartet die Kündigung ihrer Kursräume im Gewerbegebiet ins Haus geflattert ist, können nun alle wieder erleichtert aufatmen. Schräg gegenüber der alten Heimat konnten in der Raiffeisenallee 6 Räumlichkeiten angemietet werden. „Eigentlich ist es Glück im Unglück, weil wir jetzt sogar mehr Platz haben werden und das Büro, das bisher in der Mittelschule untergebracht war, direkt bei den Kursräumen sein kann“, freut sich VHS-Leiterin Carmen Schmid.

Während der Sommerferien findet der Umzug statt, damit pünktlich zum neuen Semester im Herbst alles bereit ist. In den nächsten Monaten werden in den neuen Räumen, die im ersten Stock des Gebäudes liegen, noch einige Wände und Türen versetzt, damit die Raumgrößen optimal auf die Bedürfnisse der Kursteilnehmer ausgerichtet sind. „Im Großen und Ganzen ist das neue Kurszentrum perfekt auf uns zugeschnitten.“ Sogar die Möbel können weitgehend mitgenommen werden. Insgesamt stehen neben den Zimmern für die Verwaltung ein EDV-Raum, drei Sprachräume und ein großer Lehrraum zur Verfügung sowie im Erdgeschoss ein Bewegungsraum.

Als besonders positiv betrachtet Schmid, dass jetzt Büros und Kursräume zusammen sind. Das erspart nicht nur den Mitarbeitern zahlreiche Fahrten, die vorher nötig waren, sondern bietet auch die Chance zu einem noch persönlicheren Kontakt zu den Kunden. „Wir werden sicher auch wieder ein gemütliches Foyer gestalten, wo vor und nach den Kursen noch etwas Zeit ist, in nettem Ambiente miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Außerdem liegen die Räume nach hinten, so dass der Lärm der vorbeifahrenden Fahrzeuge auf der Raiffeisenallee nicht mehr so stark zu hören sein wird.

„Die Suche nach einer neuen Heimat war nicht einfach und wir sind der Gemeinde wirklich dankbar, dass sie sich so schnell aktiv eingesetzt hat, damit die nötigen Entscheidungen zügig getroffen werden konnten.“

Der Mietvertrag gilt für die nächsten fünf Jahre, bis die VHS ihr eigenes Gebäude, das beim alten Heizwerk im Ortszentrum geplant ist, beziehen kann. Die Baumaßnahme wurde bisher zweimal aufgrund der Haushaltslage verschoben. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde einstimmig eine Erhöhung des Mietkostenzuschusses von 30.000 Euro auf 50.000 Euro befürwortet, da die neue Immobilie größer ist und auch die Büros dort ihren Platz finden. Nun können die alten Büroräume in der Mittelschule als Wohnung für den Hausmeister genutzt werden.

Text und Foto: Birgit Davies
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