Wechsel im SPD-Vorstand

Neues Team im SPD-Vorstand

Bei der diesjährigen Jahresversammlung der Oberhachinger SPD hat sich im Vorstand einiges Neues getan. Während die langjährige Ortsvorsitzende Margit Markl einstimmig weiterhin ihren Posten bekleiden wird, wurde ebenfalls einstimmig Ulrich Werwigk neu zum zweiten Vorstand gewählt. Der 63-jährige Rechtsanwalt löst Karin Wachten ab, die aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl antrat. Werwigk lebt seit 1990 in Oberhaching und war bereits vor seinem Eintritt in diesem Jahr in der SPD politisch aktiv. So konnte man seinen Namen in der letzten Kommunalwahl auf der Liste der SPD unter den Parteifreien finden, die sich für das Amt eines Gemeinderates aufstellen ließen. Stark machen will er sich vor allem bei konkreten ortspolitischen Problemen.

Neuer Kassier ist Wolfgang Stadler, der bisher Schriftführer war. Der Informatiker ist seit 2002 bei den Genossen und seit 2008 im Vorstand aktiv. Er übernimmt das Amt von Wolfgang Lex, der 20 Jahre im Vorstand und seit 2010 Kassier war. „Ein Wechsel ist manchmal sinnvoll, damit nicht immer die gleichen Leute aktiv sind“, meinte Lex, der seinem Nachfolger seine volle Unterstützung zusicherte.

Erstmals als Schriftführer tätig ist Silke Bergau, die letztes Jahr Mitglied der SPD wurde. Die 46-jährige Lehrerin lebt seit 2012 in der Gemeinde.

Wie Markl berichtete, konnte man in den letzten Monaten zwei Zuzüge und drei Eintritte verzeichnen. Damit zählt der Ortsverband insgesamt 49 Mitglieder. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl neue Mitglieder im Ortsverband aktiv werden.“ Nach ihren Worten wird der Fokus der politischen Arbeit 2017 sicher auf die Bundestagswahl gerichtet sein.

Aber auch die Neugestaltung der Ortsbausatzung wird eine wichtige Rolle spielen. „Wir haben zu diesem Thema bereits im letzten Jahr Veranstaltungen durchgeführt, die auf großes Interesse stießen.“ Noch im April steht im Rathaus für alle Gemeinderäte ein Arbeitsgespräch mit Fachreferenten auf der Agenda. Zudem wollen die Genossen weiterhin darauf hinwirken, die vielfältigen Möglichkeiten günstigen Wohnens bekannter zu machen. Auf einen Antrag der SPD hin werden im Herbst im Gemeinderat Referenten verschiedene Modelle vorstellen.

Text und Foto: Birgit Davies
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