msecure: Sicherheitsnadel für Unternehmen

 Sicherheitsnadel für Unternehmen

„Datenverlust stellt heutzutage ein großes Risiko dar, dem sich Unternehmen unbedingt stellen sollten“, sind sich Horst Nadjafi und Götz Blechschmidt, die beiden Geschäftsführer von msecure, einig. msecure versteht sich als Sicherheitsnadel, die durch einen kompetenten Rundum-Check sowohl die IT-Sicherheit und den Datenschutz prüft und auf den neuesten Standard bringt wie auch vor möglichen Hackerangriffen und zerstörerischen Computerviren schützt.

Seit seiner Gründung 2014 bietet msecure klassische Beratung speziell auch für mittelständische Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, wobei aber auch große Unternehmen von msecure betreut werden. „Vielfach ist es gerade mittelständischen Firmen nicht bewusst, wie und wo Probleme mit Datenschutz und IT-Sicherheit auftreten können“, erklärte Nadjafi. Das beginnt bereits bei internem Datenmissbrauch, oft sogar unwissend getätigt durch die Mitarbeiter, die beispielsweise E-Mails mit Daten verschicken oder empfindliche Informationen auf einen USB-Stick laden. Oftmals erhalten auch Azubis, die während der Ausbildung von Abteilung zu Abteilung kommen, Zugriff auf Daten, der ihnen nach Verlassen der Abteilung aber nicht mehr genommen wird. „Früher hat man wichtige Informationen einfach abends in den Schrank gesperrt, das ist nun nicht mehr möglich, aber durch entsprechende Schutzfunktionen kann dies erreicht werden“, betonte Blechschmidt.

Mittlerweile bewegen oft auch kleinere Firmen in der virtuellen Welt große finanzstarke Projekte, die natürlich schützenswerte Informationen beinhalten. „Aber auch für Wirtschaftsprüfer oder Banken stellt Datenverlust ein hohes Risiko dar.“ msecure berät neutral und zeigt auf, wo Risiken bestehen, so dass Unternehmen entsprechend reagieren können. Dabei wird der Basis-Check von der EU mit bis zu 1500 Euro, also 50 Prozent, gefördert.

Rechtlich wichtiges Thema ist auch der Datenschutz innerhalb der Firmen, da Missbrauch Konsequenzen mit finanziellen Strafen nach sich ziehen kann, wobei der Gesetzgeber ab 2018 dies nochmals verschärft und Unternehmen dann mit bis zu 4 Prozent ihres Gesamtumsatzes einstehen müssen. Das betrifft unter anderem Adressen, die ohne das Wissen der Betroffenen von einem Unternehmen zum nächsten weitergereicht werden, wie auch persönliche Daten zu einzelnen Mitarbeitern. msecure beschäftigt dafür eigens Datenbeauftragte. Außerdem hat die Firma einen Lehrauftrag an der FH Rosenheim und macht in Zusammenarbeit mit der IHK Schulungen für Datenbeauftragte. „Unser Ziel ist es, maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Bedürfnisse von Firmen zu entwickeln“, erklärt Nadjafi.

Text und Foto: Birgit Davies
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